Dahab
Willkommen im Land der Beduinen, des Islam, der Moscheen, der Sonne, des Strandes, des Meeres und des Windes. Willkommen auf dem Sinai.
Hier erhaltet Ihr aktuelle Infos zum Surfspot Dahab.
Dahab wurde erst Anfang der 90iger als Windsurfspot erschlossen. Seitdem drängen sich jedes Jahr mehr Hotels und Surfstationen an dem „Goldstrand“, wie Dahab übersetzt heißt. Erst
Ende letzten Jahres wurde die neue Surfstation Planet Windsurfing zwischen der Happy Station und dem Swiss Inn, an der bis jetzt zweitbesten Stelle in der Bucht, eröffnet.
Dahab ist sicherlich für diejenigen Surfer ideal geeignet, denen
die Karibik zu weit oder zu teuer ist, und die trotzdem nicht auf gute bis sehr gut Bedingungen verzichten möchten.

Die Anreise erfolgt mit einer deutschen Chartergesellschaft über Sharm el Shake (Flughafen) und einer etwa einstündigen Busfahrt durchs Landesinnere weiter nach Dahab. Mit der
Häufigkeit der Flugverbindungen gibt es in der Regel keine Probleme, nur der Flughafen in Sharm el Shake ist viel zu klein und ein einziges Chaos...
Ein Visum wird, wenn man nur auf der Sinai Halbinsel bleibt, nicht benötigt. Man
kann sich also ca. €20 sparen. Es kommt natürlich vor, dass man mit den Zollbeamten feilschen muss, da diese natürlich erst probieren, etwa dazu
zu verdienen. Das Gesetz ist jedoch auf Touristenseite. Wer allerdings einen Ausflug nach Kairo machen möchte, benötigt dieses Visum, welches vor der Passkontrolle gekauft werden kann.
Dies gilt ebenso für Hurghada.

Hotels:
Das Ganet Sinai ist das preiswerteste und am besten gelegenste Hotel in der Bucht. Das mit
jugendherbergscharakter im Bungalowstil gebaut Hotel mit Happy Surfstation ist nur über Happy
zu buchen und bietet befriedigendes Essen.
Daneben das Swiss Inn für den etwas gehobeneren Anspruch mit gutem bis sehr gutem Essen.
Das Hilton, das beste und teuerste Hotel am Platz mit beeindruckender Poollandschaft und
exzellentem Essen hat auch externen Gästen mit Disco und Shops etwas zu bieten.
Etwas ungünstig für Surfer wegen des lästigen Zurückkreuzens liegt das Novotel mit
Club Mistral.

Der Wind ist ideal in den Monaten April bis Oktober. Laut Happy Windstatistik gab es in einigen
Monaten des letzten Jahres bis zu 28 Windtage pro Monat (mehr als 4 Std. Gleitwind). Auch in den
Wintermonaten hat man mindestens die Hälfte der Tage Wind pro Monat.
Dies liegt daran, dass Dahab am Beginn der Passatzone liegt und der
Passat hier durch die Bergkette westlich von Dahab und den Bergen Saudi Arabiens verstärkt wird.
Der Spot kann aufgeteilt werden in 3 Bereiche: Lagune, Speedy und Kamikaze.
Die Lagune liegt in Windabdeckung, sodass es hier 1-2 Windstärken weniger hat. Ideal für
Anfänger zum Lernen, allerdings lästig für Cracks die mit einem 70l Waveboard erst durch die Buchttuckern müssen.
Das Speedy erhält seinen ganz
besonderen Reiz durch die vorgelagerte Landzunge, wodurch sich kaum Welle aufbaut und somit ideal zum Heizen und Halsentraining ist. Im letzten Jahr wurde hier auch eine Rettungsinsel errichtet, nachdem alle Surfstationen zusammengelegt
hatten. Die Insel eignet sich allerdings auch sehr gut zum Erholen und Fotos machen.
Im Kamikaze hat bei entsprechendem Wind bis zu 3,5m Dünungswelle, die nicht bricht. Bei sehr
gutem Wind kann es hier ordentlich zur Sache gehen, und
deshalb verlangt beispielsweise Happy nicht umsonst, dass man mindestens zu dritt und nur nach vorheriger Abmeldung rausgehen soll
(darf), da sonst bei Materialbruch eine Bergung sehr schwierig werden kann.
Bei der Reviereinweisung sollte auf jeden Fall gut aufpassen und sich die Riffs einprägen.
Man kann sich schmerzliche Erfahrungen mit Seeigeln ersparen, wenn man ein paar Meter mehr
Abstand zum Riff hält. Auch Schuhe nützen hier nichts. Die Seeigelstacheln gehen ohne weiteres
durch dickste Gummisohlen hindurch. Sollte doch mal etwas passieren gibt es ein heißes Fußbad mit Essig und Zitrone, und die aus Kalk
bestehenden Stacheln lösen sich mehr oder weniger schnell auf. Herausziehen bringt nichts, die Stacheln haben Widerhaken und brechen ab.

Das einheimische Essen kann man in Assalah geniessen. Am Surfspot allerdings ist man auf das Hotel angewiesen, in dem meistens ein Buffet aufgebaut ist, das die Spezialitäten des Landse enthält. Lasst Euch also überraschen!!

Ausflüge:
Touren wenn möglich auch mal selbst organisieren, da man so flexibel
ist was den Wind anbelangt und zudem streichen sonst die Hotels das meiste
Geld ein und die Beduinen bekommen nur ein Bakschesch.
Assalah ursprüngliches Dahab heute Hippidorf (Pflicht), Coulored
Canyon, Blue Hole, Wadi (Tal) mit Kamelen, Mount Moses
mit Katherinenkloster
Schnorchelzeug nicht vergessen. Taucherbrille, Schnorchel und Flossen einpacken.
Beeindruckende Unterwasserwelt! Evtl. Unterwasserkamera.