Kapstadt - Das Ende der Welt

Kapstadt ist eine Muti-Kulti-Metopole mit mehr als 2 Mio. Einwohnern, die als Mischform zwischen europäischen und amerikanischen Metropolen angesehen werden kann. Es leben hier sehr viele europäisch stämmige Menschen, von denen mehr als 100.000 aus Deutschland stammen sollen. Die Kapregion bietet neben den kulturellen Anziehungspunkten, den historischen Hinterlassenschaften auch einen beeindruckende Landschaft mit schönen Nationalparks. Es soll sogar Leute geben die nur deswegen ans Ende er Welt reisen. Warum aber speziell die Windsurfer die Kapregion für sich entdeckt haben, ist eindeutig: nirgendwo sonst auf der Welt liegen fast 20 Wavespots mit sehr gutem side-shore Wind und den unterschiedlichsten Bedingungen auf so engen Raum zusammen.
 

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Die Anreise erfolgt mit jeder größeren Airline zum Kapstadt International Airport. Die Lufthansa beispielsweise fliegt von Frankfurt über Johannesburg nach Cape Town. Tickets sind je nach Jahreszeit und Saison schon ab €600 zu haben. Die Flugzeit von Frankfurt aus beträgt etwa 15 Stunden. Am Schluss der Flugreise wird man meistens mit einem beeindruckendem Rundflug um den Tafelberg belohnt ehe der Pilot schließlich zur Landung ansetzt. Hierbei bekommt man einen ersten Eindruck von der fantastischen landschaftlichen Umgebung von Kapstadt.
Ein fahrbarer Untersatz ist Kapstadt in jedem Fall ein Muss. Am Besten man bucht schon von Deutschland aus ein Fahrzeug. Den roof rack (Dachgepäckträger) sollte man auch schon vorbuchen. Vom Flughafen aus geht es erst einmal einige Kilometer an den Blechbaracken der Hometowns vorbei in Richtung Cape Town Center. Der Linksverkehr in Südafrika ist zunächst etwas ungewohnt, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran.

Unterkünfte gibt es in allen Preiskategorien wobei das allgemeine Preisniveau im Bereich der Hotels und Pensionen etwas höher liegt als in Europa. Es ist empfehlenswert sich schon vorher gut zu informieren. Adressen gibt’s unten.
 

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Die Spots sind nicht auf einer Seite unterzubringen, daher empfiehlt es sich auf unten angegeben Literatur zurückzugreifen. Um es auf den Punkt zubringen kann die benannte Surf zitiert werden: „ Langebaan: das Sprungbrett für Einsteiger. Tafelbucht: die saubersten Lines an den längsten Stränden. Cape Point: Wände aus Wasser.“ Es gibt allerdings auch Strandseen, wo man sich auf glattem und warmen Wasser vom Waveriding erholen kann. Das sogenannte Haiproblem ist in Wirklichkeit kein Problem für Windsufer. Es gab in der 25jährigen Statistik keinen einzigen Fall. Dagegen sind etwa 30 Haiatacken auf Wellenreiter, Taucher und Schwimmer bekannt.

Wer aber trotzdem nicht zum Präzedenzfall werden möchte meidet die False Bay

Der Wind kommt meist aus Südost. Der South East, oder wie die Kapstädter ihn nennen, der Cape Doctor, ist der sommerliche Südost Passat, der zwischen November und April weht. Bei diesen Windbedingungen gibt es einen Sechs-Tage-Rhythmus in dem der Wind dreht und wieder zurück dreht. Die Tage 4 und 5 sind meistens die mit den stärksten Wind und den höchsten Wellen. Im Winter gibt meist nur einen Schlecht-Wetter-Wind, der sich als stürmischer Nordwestwind niederschlägt.
 

Das Essen ist durch den Einfluss der Einwanderer europäisch geprägt und durchwegs sehr gut. Die größte Auswahl gibt es sicherlich an der Waterfront wo neben griechischen, portugiesischen, italienischen und deutschen Restaurants auch das Hard Rock Cafe oder ein McDonalds zufinden sind. Die Supermärkte sind nach amerikanischem Vorbild aufgebaut allerdings, wie ich finde, mit besseren Produkten. Es gibt ohne Probleme auch Schwarzbrot oder gutes europäisches Gebäck zu kaufen. Wer sehr anspruchsvoll ist hört sich nach deutschen Bäckern und Fleischern um die es hier auch gar nicht so selten gibt. Ich wage daher sogar zu behaupten, es gibt in Kapstadt genauso guten Leberkäs’ wie in München...
Dadurch, dass Kapstadt fast vollständig von Meer umgeben ist, ist es ganz offensichtlich, das Fisch auch auf dem Speiseplan steht. Er ist hier ausgezeichnet, auch wenn man kein Fischliebhaber ist. Ein Muss für jeden Fish&Chips-Fan ist der Fish&Chips Restaurant in Hout Bay 15 Min. von Kapstadt entfernt im Hafen am Ende der Straße, mit seiner knall-gelb gestrichen Fassade kaum zuübersehen.
Die Restaurantkette St Elmo’s findet man auch an fast jeder Ecke und man kann hier sehr gutes italienisches Essen bekommen.

Das Nachtleben in Kapstadt ist sehr schnelllebig. Es machen neue Clubs auf – andere schließen. Der Dauerbrenner und zugleich Pflichttermin ist die Surferkneipe La Med direkt am Stand zwischen Camps Bay und Cliffton. Hier wurde schon ,Gegen den Wind’ gedreht...


 

    Ausflugsziele:Auch in Kapstadt soll es manchmal windstill sein. Für diesen Fall gibt es zentnerweise Literatur, daher ein paar Pflichttermine und Vorschläge:Aufstieg auf den Tafelberg oder Fahrt mit der Gondel, CapePoint National Park, Waterfront, Signal Hill auch bei Nacht, Fahrt von Kapstadt über Hout Bay und Chapman’s Peak Drive nach Nordhook;
    Weinprobe im Gote Constantia dem ältesten Weingut, Roben Island

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