PAROS
Diesmal haben wir die Kykladeninsel Paros für Euch abgesurft. Wie gewohnt erhaltet Ihr natürlich bei uns die notwendigen Informationen zur Anreise, Unterkunft, Surfspots etc. Viel Spaß beim Lesen, Euer doppelloop-Team

Wenn Ihr mit dem Auto unterwegs seid könnt Ihr mit der Fähre (Camping on Board möglich) nach Patras auf dem Peloponnes fahren. Abfahrtsorte sind z.B. Venedig, Ancona, Bari oder Brindisi. Je südlicher in Italien desto günstiger wird natürlich der Fährpreis, allerdings lohnt es sich durch die höheren Benzin- und Mautkosten eher weniger.
Entfernungen: München->Venedig 490 KM
München->Ancona 800 KM
München->Bari 1200 KM
München->Brindisi 1380 KM
Informationen über Fährpreise, Abfahrtszeiten, Fahrtdauer etc. findet Ihr im Internet, z.B. unter:
oder im Reisebüro. (In der Hauptferienzeit sollte man immer frühzeitig buchen!!)
In Patras angekommen fahrt Ihr auf der E 65 Richtung Athen/Piräus direkt in den Hafen von Piräus (209 KM). Achtet bei der Beschilderung immer auch auf die griechische Schreibweise der Städte und Orte. (Piräus = Meipaias) Im Hafengelände findet Ihr dann die verschiedenen Gates von denen die innergriechischen Schiffe auf die Inseln ablegen (alles gut beschildert). An den Fähren selbst sind Schilder mit Abfahrtszeiten und Fahrtzielen angebracht. Im vorhinein findet Ihr Infos zu den innergriechischen Fähren unter www.gtpnet.com .
Außerdem könnt Ihr beim griechischen Fremdenverkehrsverband anrufen und Euch den innergriechischen Fährplan kostenfrei zuschicken lassen (sehr ratsam!).
Solltet Ihr mit dem Flugzeug anreisen ist alles natürlich etwas einfacher, da Paros einen eigenen Flughafen hat. Da aber nicht so viele Fluggesellschaften das Privileg haben, auf der Insel landen zu dürfen, kann es sein dass Ihr nur einen Flug bis Athen bekommt. Falls dem so ist einfach mit dem Taxi oder der Metro nach Piräus fahren und dann (wie oben beschrieben) weiter mit den innergriechischen Fähren.
Am Besten ist man hier als Camper bedient. Mehrere Campingplätze stehen Euch auf der gesamten Insel zur Verfügung, allerdings sind nicht alle direkt am Wasser gelegen.
Auch für die Campingplätze gilt: In den Ferienzeiten ist hier sehr viel los.
Einer der besten Plätze ist in der Bucht von Santa Maria (Camping Surfing Beach Santa Maria).
Ansonsten sind natürlich auch Hotels und Gästezimmer zu
bekommen. In der Hauptreisezeit sind die Zimmer vor Ort meist recht teuer und schwieriger zu bekommen, vorher buchen kann deshalb billiger und stressfreier sein.
Die besten Surfspots der Insel findet Ihr entlang der Ostküste. Hier sind Santa Maria, New Golden Beach (4 KM südlich von Marpissa, dann links) und in Lee der Golden Beach die ersten Adressen.
Die Bucht von Santa Maria ist im Hochsommer sehr voll, so dass am Strand für Surfer nur ein kleiner Zugang besteht. Es ist durchaus auch sinnvoll diesen zu benutzen, da an anderen Stellen oftmals kleine aber scharfe Riffe den Surfspaß trüben können! Am Strand gibt es auch eine kleine Surfstation mit dazugehörigem Rettungsboot.
Der Wind kommt hier meist aus Nord (Meltemi). Eine extra Beschleunigung erhält er zusätzlich, da er sich zwischen Paros und der sehr nahe gelegenen Insel Naxos durchzwängen muss.
Somit kommt der Wind fast sideshore und die typische Kabbelwelle ist auch hier gegenwärtig.
Ein weiterer Spot (leider nicht selbst getestet) liegt auf der Westseite zwischen Paros und Antiparos. Der Wind wird hier ebenfalls durch einen Düseneffekt beschleunigt, jedoch ist die daraus resultierende Strömung nur für geübte Surfer geeignet.
Die größte Windwahrscheinlichkeit ist in den Meltemi-Monaten Juni bis September.
Falls Ihr keine „Aldiselbstversorger“ seid könnt Ihr in Paros-Stadt (Paroika) und in Naoussa preiswert und sehr gut essen. Einfach mal die schönen kleinen Tavernen ausprobieren!!

Bei Flaute könnt Ihr hier schöne Bike-Touren unternehmen. Es lohnt sich eine gute Karte mitzunehmen.
Ein super Ausflug (mit Rad oder Moped) ist der Ag. Ilias.(750 m). Auf dem höchsten Punkt der Insel habt Ihr an klaren Tagen eine einzigartige Aussicht auf benachbarte Inseln (z.B. Naxos).
Ein weiterer Tipp ist der Besuch der Insel Antiparos (westlich von Paros). Dieser landschaftliche Leckerbissen bietet unter anderem sehr schöne einsame Buchten. Für eine Inselrundfahrt bietet es sich an ein Moped zu mieten (ca. 15 €/Tag plus Benzin).
Nützliches:
An Geld zu kommen ist hier sehr einfach geregelt. In jedem größeren Ort könnt Ihr mit der EC-Karte kostengünstig (Gebühr 2,56 €) abheben. Außerdem bietet es sich an eine Kreditkarte mitzunehmen, da die Griechen diese Karten (Eurocard, Visa, teilweise Amexco) auch schon bei kleineren Beträgen akzeptieren.
Wenn Ihr noch einen wirklich guten Reiseführer braucht empfiehlt Euch das doppelloop-Team folgende Literatur, die Ihr natürlich auch gleich bestellen könnt: